Penne mit Mangold

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Ein herrlich frisches Sommeressen und super fix zubereitet.

Zutaten: 400 g Mangold, eine Hand voll Tomaten, 300 ml Sahne, Knoblauch, mittelscharfer Senf, 500 g Penne Rigate

Ich trenne die gewaschenen Mangoldblätter von den Stielen. Schnippel die Blätter in Streifen und die Stiele in feine Wüfel, befreie die Tomaten nach dem Waschen von den Kernen und schneide sie in kleine Stücke. Etwas Butter fix in einer großen Pfanne erhitzt und die gewürfelten Mangold-Stiele mit dem fein gehackten Knoblauch (1-2 Zehen) angedünstet. Die Mangoldblätter dazu, einen Klacks Butter obendrauf, lasse ich das Ganze zugedeckt garen. Die Penne werden in reichlich Salzwasser al dente gekocht, die Schlagsahne mit dem Senf (Menge je nach Geschmack), frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz gut verrührt.

Sind die Mangoldblätter zusammengefallen darf die Senfsahne dazu, um einige Minuten leicht zu köcheln. Jetzt noch die Tomaten hinein kurz mitgegart und die abgetropften Nudeln in die Pfanne. Frischen Parmesan drüber gerieben und rauf auf den Tisch.

(Den Senf kann man natürlich auch weglassen, aber gerade der macht den Pep an die Sauce – probiert’s mal aus.)

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Ein Picknick-Klassiker – Gefülltes Brot

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Mein Lieblingsbeitrag zu Partys oder zum gemeinsamen Picknick am Wochenende. Bei Mitbringfeiern wird immer schon gefragt wenn ich ankomme: „Hast Du wieder Dein tolles Brot mitgebracht?“. Und kaum auf dem Tisch ist auch schon die Hälfte verputzt. Also – das geht immer.

Die Füllung kann aus allen möglichen Kombinationen bestehen – Je nach Lust und Laune oder was der Kühlschrank gerade zu bieten hat.

Der Teig ist ein ganz klassischer Hefeteig. Der wird gemacht aus 1kg Mehl, 625 ml lauwarmem Wasser, 30 g frischer Hefe oder 3 Päckchen Trockenhefe, 2 EL Zucker und 2 EL Meersalz. Die Zutaten kann man leicht mit der Küchenmaschine verrühren, bis sie zu einer Masse vereint sind. Anschließen ist aber Handarbeit angesagt. Der Teig muss etwa 5 Minuten kräftig geknetet, gewalkt, gedrückt und geschlagen werden, damit die Hefe ordentlich in Gang kommt und ein seidiger Teig entsteht. Den lasse ich dann solange gehen, bis sich die Menge verdoppelt hat. In der Zeit könnt Ihr den Kühlschrank plündern und alles was in Euer persönliches Brot passt zusammen suchen.

Ich nehme gerne gekochte Eier, Schinken, Oliven, getrocknete Tomaten (Eingelegte Tomaten gehen super, da kann man auch das leckere Öl auf den Teig träufeln), frischen Basilikum und ganz viel Parmesan (oder beliebigen anderen Käse, der sich gerade im Kühlschrank findet)

Wenn der Teig soweit ist, schlage ich noch einmal die Luft raus und rolle ihn dann zu einem etwa 100 x 20 cm langen Streifen aus. Die Zutaten für die Füllung gleichmäsig verteilt, wird mit Olivenöl und reichlich Salz und frischem Pfeffer gewürzt. Den Teig klappe ich von beiden Seiten über die Füllung und drücke die beiden Enden zu einem Ring zusammen. (Ich habe hier bei den Fotos nur die Hälfte gemacht, daher ist es ein längliches Brot geworden. Bilder vom Kranz gibt es beim nächsten Backen.) Das Brot auf ein bemehltes Backblech und noch einmal 15 bis 20 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, rein mit dem guten Stück und etwa 30 Minuten lecker braun gebacken, geht es dann auf zur Party oder zum Picknick – aufschneiden solange es innen noch etwas warm ist, dann schmeckt es am Besten.

Mein Tip: Ihr könnt auch zwei kleine Varianten aus der gleichen Menge Teig machen. Eine Füllungsvariante aus verschiedenen Käsesorten – zum Beispiel: Gorgonzola, Parmesan, Mozarella, Peccorino mit ganz viel frischem Rucola und Salbei ist super lecker.

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Sommerabend-Gute-Laune-Fisch

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Gerade jetzt, zu den sommerlichen Temperaturen, freue ich mich immer wieder auf ein leichtes und aromatisches Abendessen auf der Terrasse. Dazu einen spritzigen trockenen Weißwein, zum Beispiel der 2013er Riesling “well done” von Uli Metzger. Später gibt es dazu noch einen eigenen Bericht.

Nun aber zu dem eigentlichen Thema, ich favorisiere für mein Sommergericht mittelgroße Doraden Royal. Die Fische werden rund gehandelt, also mit Kopf und Flossen, ich nehme ihn immer ausgenommen und geschuppt – das erspart einiges an Reinigungsbedarf in der heimischen Küche. Pro Person ein Fisch.

Ich stelle den Fisch in einer Paella-Pfanne auf meinen Kugelgrill, so wird er optimal gegart und lässt sich gut aus dem Grill heben.

Das Gemüsebett besteht aus den Fisch-Basics die immer gehen. Also am besten Möhren, Lauch oder Frühlingszwiebeln, Zucchini, Fenchel, rote Paprika. Zudem mische ich gerne auch noch Oliven, Artischocken, Tomaten (Frisch oder getrocknete) und auch gerne etwas kräftigere Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei mit unter das Gemüse. Aber immer ist Knoblauch dabei!
Das Gemüse schneide ich in die jeweils dem Garzeitpunkt entsprechende Größe. Also zum Beispiel sind die Möhren etwas dicker als Paprika und Zucchini. Am Ende würze ich mit Pfeffer und grobem Meersalz. Olivenöl dazu, alles einmal durchmengen und fertig.

Den Fischen füge ich jetzt einige Schnitte an den Flanken zu, gebe ihnen noch ein kleines Kräuterbündel in die Bauchhöhle und lege sie dann auf das Gemüsebett.

Mein Kugelgrill ist ein mit Gas betriebenes Model, vorheizen dauert also nur einige Minuten. Bei Holzkohle muss man da etwas länger warten… Bei erreichter Höchsttemperatur Stelle ich die Pfanne auf den Grill, Deckel zu und dann noch 1-2 Minuten warten. Danach regele ich die Temperatur auf die hälfte runter. Nach weiteren 20 – 25 Minuten sollte der Fisch fertig sein.

Jetzt serviere ich den Fisch im ganzen und überlasse meinen Gästen das filetieren selbst.

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Spaghetti mit Ziegenfrischkäse und Mohnhonig

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Für dieses Gericht bevorzuge ich einfache Spaghetti der etwas dünneren Art. Unbedingt die etwas kürzere Kochzeit beachten, die Pasta sollte immer al dente sein. Der Ziegenfrischkäse ist von der Konsistenz wie ein Streichkäse . Er steht im gut sortierten Supermarkt als 150g Becher im Kühlregal. Vor dem Servieren ruhig eine 1⁄2 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen. Der Frischkäse wird gut verrührt, dann ist er cremiger und lässt sich besser verarbeiten. Den Ruccola am besten beim Gemüsehändler kaufen. Tip: Die kleinen Ruccolablätter sehen nicht nur besser aus , sie schmecken auch besser! Für die Tomatensauce entweder ein gutes Glas Sugo öffnen oder eine kurze rustikale Tomatensauce aus Cherrytomaten, Basilikum und Knoblauch kochen, gerne etwas würziger abschmecken. Die Frischkäsecreme neutralisiert mit dem Honig später die würzige Note. Den Honig in einem Wasserbad erhitzen und den Mohn dazugeben. Wenn die Spaghetti al dente gekocht sind, die Tomatensauce heiss auf der Herdplatte steht, kann es jetzt losgehen. Jetzt Tellerweise Spaghettinester anrichten, die Tomatensauce draufgeben, den Ziegenfrischkäse mit einem Löffel auf die Tomatensauce geben, jetzt einen Esslöffel warmen Mohnhonig über dem Bouquet verteilen. Den gewaschenen Ruccola obendrauf und schnell noch ein paar Toppings über das Gericht geben. Geröstete Pinienkerne, frisch geriebener Parmesan und einen Schuss gutes Olivenöl… Fertig – servieren.

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